Theaterwerkstatt Rosenstraat 13 - Grüner Weg 31 - 26529 Marienhafe - Ostfriesland
Blockhaus-Blog von Norbert Bierbaum
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hinweis: dieser blog muss von unten nach oben gelesen werden. lesen sie andersrum, sehen sie zwar das neueste zuerst, manchmal ist das aber eine antwort oder weiterführung und ohne rückblick nicht ohne weiteres verständlich. --------------------------------------------------------------------------------------------
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08.05.2018 trudi so schön und vielersprechend blüht unser Nachbarschafts-Apfelbaum. Nun muss er nur noch heil die Eisheiligen überstehen, dann könnte die diesjährige Ernte zur Verbesserung des Vitaminspiegels bei unseren Aktiven beitragen, Wind, Wetter und Schädlinge vorbehalten. Und unsere hauseigene Alarmanlage (unzählige große Frösche mit noch größerem Maul) möge die Früchte beschützen! Die Hoffnung, dass das durchdringende Gequake die Maulwürfe vergrellen könnte, hat sich leider nicht erfüllt.
01.05.2018 seit einiger zeit proben anika camp ( als junglehrerin ) und klaas rah ( als schüler ) auf der bühne unserer theaterwerkstatt für die aufführungen des theaterstücks „aussetzer“ von lutz hübner. die aufführungen sind für august und september geplant. hier ein erstes probenfoto: regisseurin trudi braune hat für uns zusammengefasst, worum es in dem stück geht: ”Aussetzer“ Warum liegt die junge Lehrerin Julika Stöhr plötzlich blutend am Boden? Was hat den 17- jährigen Christopher dazu getrieben, die Kontrolle über sich zu verlieren? Wie konnte ein eher alltäglicher Konflikt in der Schule so eskalieren? Dabei hatte alles fast harmlos angefangen, als Chris seine Lehrerin zu überreden versuchte, ihm eine Gefälligkeits-Drei im Zeugnis zu geben, damit er seinen Abschluss schafft. Eine engagierte junge Lehrerin, die man an eine Hauptschule abgeschoben hat, die dort mit allen Problemen allein gelassen wird und die am Schulalltag zu scheitern droht, und der frustrierte Hauptschüler, der für sich keine Zukunftsperspektive sieht, aber unter dem Druck seines gewaltbereiten Vaters unbedingt einen Abschluss haben will, auch wenn seine Leistungen dafür gar nicht ausreichen: diese brisante Mischung führt zum Eklat. Julika bemüht sich um eine unkonventionelle Lösung, doch mit ihren guten Absichten verursacht sie nur neue dramatische Entwicklungen, die nicht nur für die Protagonisten schmerzhafte Folgen haben. Auch wenn am Ende äußerlich alles in Ordnung zu sein scheint, weiß man doch, dass die zugrunde liegenden Probleme weiterbestehen, und dass es nun alle angeht, daran etwas zu ändern. Das Stück wendet sich an Jugendliche und Erwachsene und fordert die Zuschauer auf, sich bewusst zu machen, aus welchen vielfältigen Ursachen ein derartiger Konflikt entstehen kann und wie schwierig es ist, eine Lösung dafür zu finden, die nicht gleich wieder die nächste Katastrophe heraufbeschwört. Es zeigt die Erfolglosigkeit spontaner Einzelaktionen – selbst wenn sie gut gemeint sind. Auch wenn auf der Bühne nur zwei Personen agieren, sprechen aus ihnen doch auch alle diejenigen, die durch ihr Verhalten oder auch Nicht-Verhalten mit schuldig geworden sind. Das allgegenwärtige Problem von Konflikt und Gewalt an Schulen wird somit in den Zusammenhang gestellt, in dem es seine Ursachen hat. Es geht nicht allein die direkt betroffenen Individuen an, sondern die gesamte Gesellschaft. )* Aussetzer, ein Theaterstück von Lutz Hübner, Mitarbeit Sarah Nemitz für Menschen ab 14 Jahren.
25.04.2018 nb noch sind keine zwei wochen seit dem poetry-slam 2018 vergangen, da liegt schon die erste anmeldung für den poetry-slam 2019 in der rosenstraat-mailbox. herr h aus a schrieb unter dem betreff "poetry-slam 2019": Ich möchte gerne mitmachen. Bitte benachrichtigen Sie mich darüber , wann er stattfindet und ab wann man sich bewerben kann. weil ich davon ausging, dass es sich um eine verspätete anmeldung zum vergangenen wettbewerb handelte, formulierte ich mein bedauern darüber, dass herr h die veranstaltung offenbar verpasst habe. erst als er mich auf meinen irrtum aufmerksam machte, merkte ich, dass sich seine bewerbung auf die vor uns liegende veranstaltung im nächsten jahr bezog. natürlich haben wir noch keine terminplanung für das nächste jahr in angriff genommen, ich konnte herrn h also allenfalls anbieten, ihn zu informieren, wenn wir näheres beschlossen haben würden. da herr h bislang noch nicht unter den slam- teilnehmern war, gehe ich davon aus, dass er über bekannte oder die presse von unserer veranstaltungsreihe erfahren hat, oder aber, dass er unter den gästen war. es scheint ihm gefallen zu haben, oder aber man hat ihm positives berichtet. das betrachten wir natürlich als kompliment für unsere arbeit und die leistungen der vortragskünstler/innen, über das wir uns sehr freuen und das wir gern mit allen beteiligten teilen.
04.04.2018 nb nach acht erfolgreichen vorstellungen beendeten gestern abend darstellerin gesa dirks und regisseur erich redinius die spielzeit des plattdeutschen schauspiels „langusten“ von fred denger. sieben von acht abenden waren ausverkauft, die rückmeldungen aus dem publikum überwiegend begeistert. „wir hätten sicher noch einige weitere male vor vollem haus spielen können, aber die nächste inszenierung wartet nur darauf, dass endlich die bühne frei wird“, sagte erich redinius. der zweite vorsitzende des vereins rosenstraat 13, klaus gebhardt, bedankte sich bei den an der produktion beteiligten mit einem präsent und hob in seiner kurzen ansprache noch einmal die außergewöhnlichen leistungen der solistin und des regisseurs hervor, vergaß aber auch nicht darauf hinzuweisen, dass eine solche anstrengung nicht ohne die aktive hilfe und unterstützung vieler vereinsmitglieder möglich sei. doris körffer als souffleuse, unermüdliche ideenlieferantin und helferin, silke dziergwa und isabella kiefer als maskenbildnerinnen, matthias dwziergwa und norbert bierbaum als techniker, heinz-dieter höpfner, erich redinius, wolfgang schröder, wolfgang jochens, matthias dziergwa und norbert bierbaum als bühnenbauer, sowie heinz-dieter höpfner, claudia kußmann, trudi braune, renate und wolfgang schröder, arnold cohrs, annegret redinius, gabi und wolfgang jochens und leo körffer im ausschank, wolfgang und renate schröder, annegret und erich redinius, claudia kußmann und norbert bierbaum, die dafür sorgten, dass nach jeder vorstellung die toiletten, die küche und der zuschauerraum sauber und aufgeräumt für die nächste vorstellung wieder hergerichtet wurden sowie renate und wolfgang schröder, die sich um einkauf, bevorratung und buchführung kümmerten ein besonderer dank ging auch an die untersützer/innen von außerhalb; hervorgehoben wurden hier die vr- fresena, ( zuschuss zum druck der handzettel ), das malergeschäft strube ( spende von kleister und tapeten ) sowie frau kampen, zoogeschäft woller und frau strutzke (für das ausleihen von bühnenrequisiten ). nach der letzten vorstellung wurde der erfolg bei würstchen und sekt sowie snacks und dessert aus der manufaktur von annegret redinius und renate schröder gefeiert.
17.02.2018 nb gestern war die premiere unserer produktion „langusten“ mit gesa dirks als darstellerin der putzfrau marie bornemann. hier bodo kiefers erstes foto (von der generalprobe am tag davor).
04.02.2018 nb rosenstraat 13 - immer in bester gesellschaft
20.12.2017 nb herzlichen dank an nicolai heise, der uns dies foto unseres weihnachtsmarktstands zur verfügung gestellt hat und herzlichen glückwunsch an renate schröder, der wir es zu verdanken haben, dass wir wieder einmal den ersten platz bei der prämierung der schönsten weihnachtsmarktbude zugesprochen bekommen haben.
14.12.2017 nb arbeitseinsatz in der theaterwerkstatt: die kulissenstellwände für die neue produktion „langusten“ werden vorbereitet. HIER!
23.06.2017 nbi heute im ostfriesischen kurier: persönliche anmerkung: ich finde es eigentlich sehr schade, dass auch in der presse immer wieder die rede vom "vereinsheim" ist, wenn es um unsere theaterwerkstatt geht. ein vereinsheim ist für mich eine miefige und piefige bude mit pokalen auf den regalen und mannschaftsfotos an den wänden, wo siege und niederlagen begossen und anträge zur geschäftsordnung durch zigarettenrauch und bierdunst hindurch gestellt werden. für uns vereinsmitglieder mag unser gebäude durchaus in erster linie vereinsheim sein und bleiben, in der wahrnehmung der öffentlichkeit und in der offiziellen begrifflichkeit sollte es aber das sein, was es vor allem anderen auch ist, nämlich ein gemütliches, modernes kleines theater und ort für kulturelle veranstaltungen.
22.06.2017 nbi aus dem ostfriesischen kurier von heute:
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