Rosenstraat Theaterwerkstatt
13
Blockhaus-Blog
Herzlich Willkommen auf unserem Blockhaus-Blog. Hier erfahrt ihr alle Neuigkeiten und Veranstaltungen der Theaterwerkstatt. Diese Seite wird ständig aktualisiert also schaut öfters mal rein. Die Beiträge werden jährlich gelöscht und auf die „Timeline“ übertragen.

letzte Aktualisierung: 12.09.2021

Theaterwerkstatt Rosenstraat 13 - Grüner Weg 31 - 26529 Marienhafe - Ostfriesland
11.09.2021 Unsere Homepage wurde neu gestaltet! Klickt euch gerne durch die Rubriken. Es gibt jetzt eine übersichtliche „Timeline“ mit allen bisherigen Veranstaltungen und wichtigen Ereignissen. Die „Gallery“ wurde übrigens auch übersichtlicher gestaltet. Dort findet ihr neue Fotos von den letzten Aufführungen. 05.09.2021 Die Freilichtbühne verabschiedet sich für dieses Jahr in ihren wohlverdienten Winterschlaf. 04.09.2021 Lesung Open Air mit Janine Metzinger Im Backstagebereich der Theaterwerkstatt steigt die Nervosität: „Noch einmal tief durchatmen“, sagt Lydia Schwitters. Als Regisseurin für die heutige Veranstaltung hat Lydia sich etwas ganz Besonderes einfallen lassen. Von wegen eine Buchvorstellung läuft immer gleich ab. Nicht bei der Theaterwerkstatt Rosenstraat 13 in Marienhafe. Die Sonne scheint und die Gäste nehmen vor der Open-Air-Bühne Platz. Ein rotes Sofa, das Markenzeichen der Theaterwerkstatt, und ein Beistelltisch mit Kerzenständer und einer Tasse zieren die Naturbühne. Pünktlich zum Glockenschlag um 16 Uhr öffnet sich die Tür zum Backstagebereich und Lydia betritt mit Jann Aden die Bühne: „Hallo und herzlich willkommen.“ Nach der Begrüßung hat die junge Autorin dann ihren Auftritt: „Moin! Mein Name ist Janine Metzinger und ich möchte ihnen heute mein Erstlingswerk mit dem Titel: Gelüste und Gezeiten vorstellen.“ Charme und ein selbstsicheres Auftreten macht sich bei Janine bemerkbar. Während Sie etwas über sich und ihrem Roman erzählt, nimmt Jann Aden hinter der Bühne mit einer Gitarre platz. Nett, es wird sogar Musik gespielt. Aber damit noch nicht genug. „Das ist heute meine erste Lesung“, sagt Janine stolz, „schön, dass sie alle gekommen sind!“. Applaus, jetzt kann die Lesung ja starten. Janine zieht ihre Pumps aus und macht es sich auf dem roten Sofa bequem. Einen Schluck Tee genehmigt sie sich noch aus der Tasse, um die Stimme zu ölen. Sie nimmt ihren Roman in die Hand und schlägt die erste Seite auf, den Blick zum Buch gerichtet. Jann Aden schlägt die Saiten auf seiner Gitarre an. Neben der Blockhütte taucht plötzlich eine junge Frau auf: mit Malerhose, einem Farbeimer und ein paar Pinsel. „Ohh…“, klingt es aus dem Publikum. Anika Camp betritt die Bühne und betrachtet von dort die Blockhütte: „Das ist es also, das Haus von Tante Anne.“ Während Jann weiter auf seiner Gitarre spielt, setzt Anika die Maleruntensilien ab und erzählt dem Publikum wie sie zu dem Haus ihrer Tante gekommen ist. Anika verkörpert an diesem Nachmittag nämlich die Protagonistin des Romans: Johanna Everts. Nach Anikas ersten Abgang startet Janine die Lesung. Mit viel Gefühl und Abwechslung durch Musik, Lesung und Spiel wird das Publikum an die Geschichte der jungen Johanna Everts herangeführt. Natürlich bleibt die Spannung am Ende der Vorstellung bestehen und die Zuschauer gehen mit ein paar Fragen nach Hause. Die Theaterwerkstatt hat mal wieder bewiesen, dass auf ihren Bühnen alles möglich ist. Ganz nach dem Zitat von Johann Wolfgang von Goethe: „Ihr wisst, auf unsern deutschen Bühnen probiert ein jeder, was er mag.“ 16.08.2021 Janine Metzinger wurde 1992 in Velbert geboren. Seit ihrer Kindheit lebt die Autorin in Ostfriesland und arbeitet als Gesundheits- und Krankenpflegerin. Bei dem Roman mit dem Titel „Gelüste & Gezeiten“ handelt es sich um ihre erste Schreiberfahrung. Die Motivation zum Schreiben entwickelte Janine Metzinger schon in ihrer Kindheit. Im Jahr 2000 erhielt sie ihr erstes Tagebuch. Seitdem schreibt sie unentwegt. Sie erfüllte sich mit ihrem ersten Roman den großen Traum, spannende Geschichten zu erzählen, die sie nicht selbst erlebt hatte. Zum Inhalt: Ein Wiedersehen erweckt in Johanna aufwühlende Gefühle. Johanna ist zweiundzwanzig Jahre alt, als sie das renovierungsbedürftige Haus der Tante erbt. Gegen den Willen ihrer Eltern zieht sie wieder in ihre Heimat nach Ostfriesland, um als Physiotherapeutin in einer Praxis zu arbeiten und um das Haus auf Vordermann zu bringen. Dort trifft sie ihre alte Clique wieder. Außerdem trifft sie auf ihre erste große Liebe Mattes. Durch unglückliche Umstände lernt sie den attraktiven Polizisten Tjark kennen und dann ist da auch noch Lübbo, ihr Kumpel aus Schultagen, den sie kaum noch wiedererkennt und der tief im Drogensumpf steckt. Mit all dem hatte sie nicht gerechnet, als sie sich nach stundenlanger Autofahrt endlich ihrer Heimatstadt in Ostfriesland näherte. Ein fesselnder Roman über Liebe und Freundschaft, in dem sich besonders junge Erwachsene wiederfinden. 10.08.2021 ZUSATZVORSTELLUNGEN! 09.08.2021 Am Grünen Weg 09.08.2021 Von Eva, Kurier Rosenstraat 13 hat die Premiere hingekriegt Open-Air-Aufführung leidet unter Wetter-Unbilden - Jann Aden und Lydia Schwitters begeistern Marienhafe/ert - "Wir kriegen das schon hin", lautet der zentrale Satz in der Komödie von Frank Pinkus, die am Sonnabend Premiere auf der Open-Air-Bühne der Theaterwerkstatt Rosenstraat 13 hatte. Ob es auch mit der Aufführung des Theaterstücks klappen würde, daran hatten Kirsten und Peter Herborg, die zum ersten Mal in der Theaterwerkstatt Rosenstraat 13 Regie führten, bis zuletzt ihre Zweifel. "So etwas haben wir noch nicht erlebt", blicken die beiden alten Theaterhasen, die 2019 von Kassel nach Ostfriesland gezogen sind, am Abend nach ihrem gelungenen Débüt aufatmend zurück. Noch wenige Minuten vor Beginn arbeiteten Bühnenbauer Heinz-Dieter Höpfner und Jann Aden, der in dem Zwei-Personen-Stück neben Lydia Schwitters die Hauptrolle spielt, an dem Bühnenbild, das eine Sturmbö gelöst hatte. Noch am Vormittag, an dem sich das Wetter von seiner schlechtesten Seite präsentierte, hatte kaum jemand daran geglaubt, dass der Regen abends nachlassen würde. Als sich die rund 30 Premieren-Zuschauer - darunter Samtgemeindebürgermeister Gerhard Ihmels, die Marienhafer Bürgermeisterin Beate Kappher-Gruß und die Osteeler Bürgermeisterin Ida Bienhoff-Topp - mit Regenkleidung, Decken und Gartenstühlen vor der selbst gebauten Bühne niedergelassen hatten, schien die Sonne. Peter Herborg erinnerte bei der Begrüßung daran, dass vor einem Jahr kurz vor der Premiere, als Programm, Tickets und Plakate längst gedruckt waren, der Lockdown alle Planungen zunichte machte. In der Weihnachtszeit, als die kleine Theatertruppe das Stück wenigstens vereinsintern präsentieren wollte, kam der zweite Lockdown. Deshalb beschloss der Theaterverein in diesem Jahr, eine Open-Air-Bühne zu bauen - womit die Theaterfreunde allerdings den Unbilden des Wetters ausgeliefert sind. "Der Wind hat die Lavendelfelder weggeweht", erinnerte Kirsten Herborg an die letzten Minuten vor der Aufführung. Weder die Aufregung noch die kühlen Temperaturen waren den jungen Schauspiel-Talenten Jann Aden und Lydia Schwitters anzumerken, die wie Profis spielen. Lydia Schwitters überzeugte als Anke Kaiser, eine temperamentvolle, kapriziöse junge Frau, die nach diversen Studien-Abbrüchen ihren Lebensunterhalt als Busfahrerin verdient. Jann Aden verwandelte sich in den biederen Standesbeamten Karsten Konrad, der zusammen mit seiner Frau Mechthild in dem Zelt neben ihr und ihrem Ehemann Manfred Urlaub machte. Beide werden von ihren Lebensgefährten zu Beginn des Stückes verlassen. Wie sich herausstellt, fahren Mechthild und Manfred gemeinsam nach Spanien. Der weinerliche Karsten ist untröstlich, aber Anke sieht im Urlaub vom Lebenspartner auch eine Chance. Kurzerhand packt sie ihre Reisetasche in das Zelt von Karsten und beginnt sogleich damit, aus ihm einen richtigen Mann zu machen. "Wir kriegen das hin", ist ihre Überzeugung. Wann ist ein Mann ein Mann? Dieser Frage gehen Jann Aden und Lydia Schwitters mit feinem Humor nach. Mit viel Vergnügen erleben die Zuschauer mit, wie Anke ihren Partner wider Willen erzieht. Aber auch sie verändert sich im Laufe des kurzweiligen Stückes. Zu Beginn schwärmt sie vom Macho-Typ und bringt Karsten dazu, entsprechend zu gehen, was ihm zunächst äußerst schwer fällt. Auch muss er lernen, laut zu schimpfen und dabei Kraftausdrücke zu gebrauchen. Mit Cognac, den der stieselige Beamte zunächst überhaupt nicht mag, gelingt das schließlich auch - zur Freude der Zuschauer. Immer wieder entbrennt lautstarker Streit, doch dabei kommt sich das ungleiche Paar zusehends näher. Es zeigt sich, dass der Stiesel, der anfangs Sandalen und weiße Socken trägt, durchaus sexy ist. Aber er ist kein Macho wie ihr Ehemann Manfred, der Stier - und einen solchen will Anke auch gar nicht, wie sie schließlich erkennt. Jann Aden und Lydia Schwitters ziehen die Zuschauer mit ihrer ausdrucksstarken Mimik und Gestik von Anfang an in ihren Bann. Die beiden jungen Vollblutschauspieler spielen sehr nuanciert, wobei es viel zu lachen, aber auch zum Nachdenken gibt. Im Laufe des Stücks stellt es sich heraus, dass sich Karsten und Anke von früher her kennen. Die Situation, die sie damals erlebt haben, war prägend für beider Leben. Vor allem Karsten, der stieselige Beamte, hat sich dadurch verändert, wie er Anke erzählt. Das Paar, dessen Ehepartner ihre Rückkehr angekündigt haben, beschließt, gemeinsam runter zum Fluss zu gehen, um zu sehen, wie schön das Leben ist. Während der zweistündigen Aufführung brachte des öfteren ein heftiger Luftstoß das Zelt ins Wanken, und es regnete auch gelegentlich. Zum Schluss belohnte das Publikum das Theater-Team mit stehendem Applaus für die tolle Leistung trotz aller Widrigkeiten. An der kleinen Feier danach nahmen auch Mitglieder der Theatergruppe des Leeraner Zollhauses teil, die sich die gelungene Premiere nicht entgehen ließen. "Wir sind ein tolles Team", freuten sich Kirsten Herborg und Erich Redinius, der Vorsitzende von Rosenstraat 13. In dieses Lob schlossen sie auch Focko Janssen, der die Technik kurzfristig übernommen hatte, und "Puderkatze" Gabriele Jochens ein. Nun hoffen alle, dass das Wetter bei den Aufführungen an den beiden kommenden Wochenenden mitspielt. Erschöpft und erleichtert nach der gelungenen Premiere (v.l.): Peter Herborg, Lydia Schwitters, Jann Aden, Gabriele, Jochens, Kirsten Herborg, Focko Janssen und Heinz-Dieter Höpfner. 05.07.2021 Von Eva, Kurier Naturbühne für Open-Air-Theater gebaut Theaterwerkstatt Rosenstraat 13 führt ab dem 31. Juli "Runter zum Fluss" auf - Gartenstuhl-Tage Marienhafe/ert - Die Theaterwerkstatt Rosenstraat 13 machte jetzt aus der Not eine Tugend: Sie errichtete eine Naturbühne hinter der Holzhütte am Grünen Weg 31, damit die Komödie "Runter zum Fluss" von Frank Pinkus endlich aufgeführt werden kann. Am 31. Juli um 18 Uhr soll nun die Premiere stattfinden, die ursprünglich für den 17. April 2020 vorgesehen war. Corona hatte, wie berichtet, alle Theater-Pläne durchkreuzt. "Zwei Wochen vor der Premiere war Schluss", blickte der Vereinsvorsitzende Erich Redinius in einer Pressekonferenz zurück. Auch die Hoffnung auf eine Aufführung im Herbst zerschlug sich, und selbst der Versuch, das Stück mit der Kamera aufzunehmen, scheiterte wegen der Corona-Auflagen. "Es durften sich nur zwei Leute treffen", erzählt Jann Aden, der in dem Zwei-Personen-Stück zusammen mit Lydia Schwitters auf der Bühne steht. In diesem Jahr sieht es bislang nicht viel besser aus. Da in der kleinen Theaterwerkstatt bei Corona-Abstand nur wenige Zuschauer erlaubt sind, kam als Ausweg nur eine Außenbühne infrage. Der Verein holte Kostenvoranschläge ein und musste schon bald feststellen, dass eine herkömmliche Außenbühne angesichts der coronabedingt klammen Kassenlage nicht finanzierbar ist. "Jann hatte die glorreiche Idee mit der Naturbühne", lobt Redinius. Sie bestehe nur aus Sand und Kantsteinen und könne jederzeit wieder beseitigt werden. Das Material spendierten Vereinsmitglieder, sodass kein Pfennig aus der Vereinskasse bezahlt werden musste. Bei der Planung nutzte Jann Aden die Erfahrung von Verwandten, die im Straßenbau tätig sind: Das Fundament der sechs Meter langen und 3,20 Meter breiten Bühne wird von gelbem Füllsand sowie 42 L-Steinen gebildet und mit 80 Bordsteinen, die die Anlage umgeben, stabilisiert. Sie verhindern, dass der Füllsand zur Teichseite hin wegrutschen kann. Jann Aden und Heinz Höpfner, die sich vornehmlich als Bühnenbauer betätigten, unterstützt von Lydia Schwitters und der 2. Vorsitzenden Anika Camp, waren fast zwei Wochen lang unermüdlich tätig. Am 18. Juni beendete gegen 22 Uhr ein Gewitter die Arbeiten. Am Tag darauf ging es früh am Morgen weiter, doch hüpften inzwischen viele kleine Frösche auf dem Füllsand; sie wurden von Gesa Dirks in Sicherheit gebracht. Am 23. Juni trafen die L-Steine ein, aus denen Jann Aden zusammen mit mit Vater und Onkel in einer Familienaktion eine Art Swimmingpool formte. Statt Wasser schaufelte er zusammen mit Heinz Höpfner und weiteren Vereinsmitgliedern neun Kubikmeter Muttererde hinein. Weitere fünf Kubikmeter Erde bilden vorn und an den Seiten der Bühne einen Wall. Zum Schluss wurde Gras auf Wall und Bühne gesät. Ursula (Trudi Bühne) inspirierte dieses Engagement zu einem Gedicht, das neben Fotos vom Bühnenbau auf der Rosenstraat-Homepage zu sehen ist: " Ein dreifach Hoch den Bühnenbauern!!! Sie trotzten Sturm, Gewitterschauern, glühender Hitze, Sonnenbrand, bis endlich diese Bühne stand. Sie planten, rechneten, vermaßen, organisierten und vergaßen auch nicht die Dokumentation, wie bei WhatsApp zu sehen schon. Sie hoben aus, sie schleppten Steine bis Müdigkeit fuhr in die Beine. Sie füllten auf, sie säten Gras, und hatten nebenbei auch Spaß beim fröhlichen Zusammensein mit Speis und Trank noch obendrein. Als letzter Satz bleibt mir jetzt noch: dem Bühnenteam ein dreifach Hoch." Wie Redinius bei der Pressekonferenz mitteilte, fehlt noch die Dachkonstruktion. Sie soll mit Erlaubnis von Samtgemeindebürgermeister Gerhard Ihmels aus Kanthölzern der alten Störtebeker-Bühne gefertigt werden, über die vermutlich ein Segel gespannt wird. Weil das Geld für die Bestuhlung fehlt, lädt die Theaterwerkstatt nach Oldenburger Vorbild zu Klappstuhltagen ein: Die Theaterbesucher müssen ihre Sitzgelegenheiten selbst mitbringen. Obwohl auf der Wiese problemlos 150 bis 200 Menschen untergebracht werden könnten, wird die Zuschauerzahl laut Hygiene-Konzept vorerst auf 60 beschränkt. Zwei Stunden dauert das Stück voraussichtlich. In den beiden Pausen können sich die Zuschauer mit Bratwürsten und diversen Getränken stärken. "Wenn das angenommen wird, kann das für uns eine Zukunft haben", betont Redinius. Er hofft, dass dann alle Jahre im Sommer eine Art "Störtebeker im Taschenformat" stattfindet - mit Open-Air-Theater, Lesungen und Konzerten. Noch proben Jann Aden und Lydia Schwitters zusammen mit Kirsten Herborg, die für die Regie verantwortlich ist, in der Theaterwerkstatt. Für die Technik konnte Focko Janssen von den Freesenspöölers gewonnen werden. Nun hoffen alle, dass das Wetter mitspielt, sodass sich die Naturbühne in einen Campingplatz in Südfranktreich verwandelt, wo der ordnungsliebende Standesbeamte Karsten (gespielt von Jann Aden) und die temperamentvolle, chaotische Busfahrerin Anke (Lydia Schwitters), die beide soeben von ihren Ehepartnern verlassen wurden, aufeinander treffen. Premiere der Komödie ist am Sonnabend, 31. Juli, um 18 Uhr. Alle anderen Vorstellungen (Sonntag, 1. August, Sonnabend, 7. August, Sonntag, 8. August, sowie Sonnabend, 14. August, und Sonntag, 15. August) beginnen um 15 Uhr. Karten gibt es bei Optik Moltz in Marienhafe, bei Silke Dziergwa im Salon Jochens in Osterupgant sowie bei Erich Redinius unter 04934/499975. 05.07.2021 Es grünt am Grünen Weg in Marienhafe 26.06.2021 Die Freilichtbühne am Grünen Weg 31 Ein dreifach Hoch den Bühnenbauern!!! Sie trotzten Sturm, Gewitterschauern, glühender Hitze, Sonnenbrand, bis endlich diese Bühne stand. Sie planten, rechneten, vermaßen, organisierten und vergaßen auch nicht die Dokumentation, wie bei WhatsApp zu sehen schon. Sie hoben aus, sie schleppten Steine bis Müdigkeit fuhr in die Beine. Sie füllten auf, sie säten Gras, und hatten nebenbei auch Spaß beim fröhlichen Zusammensein mit Speis und Trank noch obendrein. Als letzter Satz bleibt mir jetzt noch: dem Bühnenteam ein dreifach Hoch! Ein großes Dankeschön mit kleinem Gedicht von Trudi Braune (unter tatkräftiger Mithilfe von Enkelin Amara auf dem Schoß) 12.06.2021 Gartentag am Grünen Weg Nach langer Pause wegen Corona haben sich Mitglieder der Theaterwerkstatt Rosenstraat 13 getroffen, um das Vereinsgrundstück am Grünen Weg in Marienhafe herzurichten. Die Darsteller hoffen schon bald wieder Theater spielen zu können - auf einer Freilichtbühne. Mit deren Aufbau sei am Sonntag begonnen worden. Der Vorteil des Auftritts unter freiem Himmel besteht darin, dass deutlich mehr Raum zur Verfügung steht. Es könnten mehr Zuschauer die Auftritte verfolgen, als das im Innenraum möglich ist. 03.04.2021 Online-Premiere von „DU!“ auf Youtube am Samstag, den 24.4.2021, um 19:00 Uhr 14.02.2021 von Jann Aden Es gibt Tage, an denen erstrahlt das Land in seinen prächtigsten Farben. Es gibt Tage, an denen wir uns wünschen, dass diese niemals enden. Es gibt Tage, an denen werden das Land und all seine Farben plötzlich von Schnee bedeckt. Es gibt Tage, an denen entfaltet die Sonne dann wieder seine volle Kraft und der Schnee erstrahlt in ihrem Angesicht heller als all das, was er zu verdecken vermag.
Der Erste Spatenstich am 13 Juni 2021
Blockhaus-Blog
Herzlich Willkommen auf unserem Blockhaus-Blog. Hier erfahrt ihr alle Neuigkeiten und Veranstaltungen der Theaterwerkstatt. Diese Seite wird ständig aktualisiert also schaut öfters mal rein. Die Beiträge werden jährlich gelöscht und auf die Timeline“ übertragen.

letzte Aktualisierung: 12.09.2021

Theaterwerkstatt Rosenstraat 13 - Grüner Weg 31 - 26529 Marienhafe - Ostfriesland
11.09.2021 Unsere Homepage wurde neu gestaltet! Klickt euch gerne durch die Rubriken. Es gibt jetzt eine übersichtliche „Timeline“ mit allen bisherigen Veranstaltungen und wichtigen Ereignissen. Die „Gallery“ wurde übrigens auch übersichtlicher gestaltet. Dort findet ihr neue Fotos von den letzten Aufführungen. 05.09.2021 Die Freilichtbühne verabschiedet sich für dieses Jahr in ihren wohlverdienten Winterschlaf. 04.09.2021 Lesung Open Air mit Janine Metzinger Im Backstagebereich der Theaterwerkstatt steigt die Nervosität: „Noch einmal tief durchatmen“, sagt Lydia Schwitters. Als Regisseurin für die heutige Veranstaltung hat Lydia sich etwas ganz Besonderes einfallen lassen. Von wegen eine Buchvorstellung läuft immer gleich ab. Nicht bei der Theaterwerkstatt Rosenstraat 13 in Marienhafe. Die Sonne scheint und die Gäste nehmen vor der Open-Air-Bühne Platz. Ein rotes Sofa, das Markenzeichen der Theaterwerkstatt, und ein Beistelltisch mit Kerzenständer und einer Tasse zieren die Naturbühne. Pünktlich zum Glockenschlag um 16 Uhr öffnet sich die Tür zum Backstagebereich und Lydia betritt mit Jann Aden die Bühne: „Hallo und herzlich willkommen.“ Nach der Begrüßung hat die junge Autorin dann ihren Auftritt: „Moin! Mein Name ist Janine Metzinger und ich möchte ihnen heute mein Erstlingswerk mit dem Titel: Gelüste und Gezeiten vorstellen.“ Charme und ein selbstsicheres Auftreten macht sich bei Janine bemerkbar. Während Sie etwas über sich und ihrem Roman erzählt, nimmt Jann Aden hinter der Bühne mit einer Gitarre platz. Nett, es wird sogar Musik gespielt. Aber damit noch nicht genug. „Das ist heute meine erste Lesung“, sagt Janine stolz, „schön, dass sie alle gekommen sind!“. Applaus, jetzt kann die Lesung ja starten. Janine zieht ihre Pumps aus und macht es sich auf dem roten Sofa bequem. Einen Schluck Tee genehmigt sie sich noch aus der Tasse, um die Stimme zu ölen. Sie nimmt ihren Roman in die Hand und schlägt die erste Seite auf, den Blick zum Buch gerichtet. Jann Aden schlägt die Saiten auf seiner Gitarre an. Neben der Blockhütte taucht plötzlich eine junge Frau auf: mit Malerhose, einem Farbeimer und ein paar Pinsel. „Ohh…“, klingt es aus dem Publikum. Anika Camp betritt die Bühne und betrachtet von dort die Blockhütte: „Das ist es also, das Haus von Tante Anne.“ Während Jann weiter auf seiner Gitarre spielt, setzt Anika die Maleruntensilien ab und erzählt dem Publikum wie sie zu dem Haus ihrer Tante gekommen ist. Anika verkörpert an diesem Nachmittag nämlich die Protagonistin des Romans: Johanna Everts. Nach Anikas ersten Abgang startet Janine die Lesung. Mit viel Gefühl und Abwechslung durch Musik, Lesung und Spiel wird das Publikum an die Geschichte der jungen Johanna Everts herangeführt. Natürlich bleibt die Spannung am Ende der Vorstellung bestehen und die Zuschauer gehen mit ein paar Fragen nach Hause. Die Theaterwerkstatt hat mal wieder bewiesen, dass auf ihren Bühnen alles möglich ist. Ganz nach dem Zitat von Johann Wolfgang von Goethe: „Ihr wisst, auf unsern deutschen Bühnen probiert ein jeder, was er mag.“ 16.08.2021 Janine Metzinger wurde 1992 in Velbert geboren. Seit ihrer Kindheit lebt die Autorin in Ostfriesland und arbeitet als Gesundheits- und Krankenpflegerin. Bei dem Roman mit dem Titel „Gelüste & Gezeiten“ handelt es sich um ihre erste Schreiberfahrung. Die Motivation zum Schreiben entwickelte Janine Metzinger schon in ihrer Kindheit. Im Jahr 2000 erhielt sie ihr erstes Tagebuch. Seitdem schreibt sie unentwegt. Sie erfüllte sich mit ihrem ersten Roman den großen Traum, spannende Geschichten zu erzählen, die sie nicht selbst erlebt hatte. Zum Inhalt: Ein Wiedersehen erweckt in Johanna aufwühlende Gefühle. Johanna ist zweiundzwanzig Jahre alt, als sie das renovierungsbedürftige Haus der Tante erbt. Gegen den Willen ihrer Eltern zieht sie wieder in ihre Heimat nach Ostfriesland, um als Physiotherapeutin in einer Praxis zu arbeiten und um das Haus auf Vordermann zu bringen. Dort trifft sie ihre alte Clique wieder. Außerdem trifft sie auf ihre erste große Liebe Mattes. Durch unglückliche Umstände lernt sie den attraktiven Polizisten Tjark kennen und dann ist da auch noch Lübbo, ihr Kumpel aus Schultagen, den sie kaum noch wiedererkennt und der tief im Drogensumpf steckt. Mit all dem hatte sie nicht gerechnet, als sie sich nach stundenlanger Autofahrt endlich ihrer Heimatstadt in Ostfriesland näherte. Ein fesselnder Roman über Liebe und Freundschaft, in dem sich besonders junge Erwachsene wiederfinden. 10.08.2021 ZUSATZVORSTELLUNGEN! 09.08.2021 Am Grünen Weg 09.08.2021 Von Eva, Kurier Rosenstraat 13 hat die Premiere hingekriegt Open-Air-Aufführung leidet unter Wetter- Unbilden - Jann Aden und Lydia Schwitters begeistern Marienhafe/ert - "Wir kriegen das schon hin", lautet der zentrale Satz in der Komödie von Frank Pinkus, die am Sonnabend Premiere auf der Open-Air-Bühne der Theaterwerkstatt Rosenstraat 13 hatte. Ob es auch mit der Aufführung des Theaterstücks klappen würde, daran hatten Kirsten und Peter Herborg, die zum ersten Mal in der Theaterwerkstatt Rosenstraat 13 Regie führten, bis zuletzt ihre Zweifel. "So etwas haben wir noch nicht erlebt", blicken die beiden alten Theaterhasen, die 2019 von Kassel nach Ostfriesland gezogen sind, am Abend nach ihrem gelungenen Débüt aufatmend zurück. Noch wenige Minuten vor Beginn arbeiteten Bühnenbauer Heinz-Dieter Höpfner und Jann Aden, der in dem Zwei-Personen-Stück neben Lydia Schwitters die Hauptrolle spielt, an dem Bühnenbild, das eine Sturmbö gelöst hatte. Noch am Vormittag, an dem sich das Wetter von seiner schlechtesten Seite präsentierte, hatte kaum jemand daran geglaubt, dass der Regen abends nachlassen würde. Als sich die rund 30 Premieren-Zuschauer - darunter Samtgemeindebürgermeister Gerhard Ihmels, die Marienhafer Bürgermeisterin Beate Kappher-Gruß und die Osteeler Bürgermeisterin Ida Bienhoff-Topp - mit Regenkleidung, Decken und Gartenstühlen vor der selbst gebauten Bühne niedergelassen hatten, schien die Sonne. Peter Herborg erinnerte bei der Begrüßung daran, dass vor einem Jahr kurz vor der Premiere, als Programm, Tickets und Plakate längst gedruckt waren, der Lockdown alle Planungen zunichte machte. In der Weihnachtszeit, als die kleine Theatertruppe das Stück wenigstens vereinsintern präsentieren wollte, kam der zweite Lockdown. Deshalb beschloss der Theaterverein in diesem Jahr, eine Open-Air-Bühne zu bauen - womit die Theaterfreunde allerdings den Unbilden des Wetters ausgeliefert sind. "Der Wind hat die Lavendelfelder weggeweht", erinnerte Kirsten Herborg an die letzten Minuten vor der Aufführung. Weder die Aufregung noch die kühlen Temperaturen waren den jungen Schauspiel- Talenten Jann Aden und Lydia Schwitters anzumerken, die wie Profis spielen. Lydia Schwitters überzeugte als Anke Kaiser, eine temperamentvolle, kapriziöse junge Frau, die nach diversen Studien-Abbrüchen ihren Lebensunterhalt als Busfahrerin verdient. Jann Aden verwandelte sich in den biederen Standesbeamten Karsten Konrad, der zusammen mit seiner Frau Mechthild in dem Zelt neben ihr und ihrem Ehemann Manfred Urlaub machte. Beide werden von ihren Lebensgefährten zu Beginn des Stückes verlassen. Wie sich herausstellt, fahren Mechthild und Manfred gemeinsam nach Spanien. Der weinerliche Karsten ist untröstlich, aber Anke sieht im Urlaub vom Lebenspartner auch eine Chance. Kurzerhand packt sie ihre Reisetasche in das Zelt von Karsten und beginnt sogleich damit, aus ihm einen richtigen Mann zu machen. "Wir kriegen das hin", ist ihre Überzeugung. Wann ist ein Mann ein Mann? Dieser Frage gehen Jann Aden und Lydia Schwitters mit feinem Humor nach. Mit viel Vergnügen erleben die Zuschauer mit, wie Anke ihren Partner wider Willen erzieht. Aber auch sie verändert sich im Laufe des kurzweiligen Stückes. Zu Beginn schwärmt sie vom Macho-Typ und bringt Karsten dazu, entsprechend zu gehen, was ihm zunächst äußerst schwer fällt. Auch muss er lernen, laut zu schimpfen und dabei Kraftausdrücke zu gebrauchen. Mit Cognac, den der stieselige Beamte zunächst überhaupt nicht mag, gelingt das schließlich auch - zur Freude der Zuschauer. Immer wieder entbrennt lautstarker Streit, doch dabei kommt sich das ungleiche Paar zusehends näher. Es zeigt sich, dass der Stiesel, der anfangs Sandalen und weiße Socken trägt, durchaus sexy ist. Aber er ist kein Macho wie ihr Ehemann Manfred, der Stier - und einen solchen will Anke auch gar nicht, wie sie schließlich erkennt. Jann Aden und Lydia Schwitters ziehen die Zuschauer mit ihrer ausdrucksstarken Mimik und Gestik von Anfang an in ihren Bann. Die beiden jungen Vollblutschauspieler spielen sehr nuanciert, wobei es viel zu lachen, aber auch zum Nachdenken gibt. Im Laufe des Stücks stellt es sich heraus, dass sich Karsten und Anke von früher her kennen. Die Situation, die sie damals erlebt haben, war prägend für beider Leben. Vor allem Karsten, der stieselige Beamte, hat sich dadurch verändert, wie er Anke erzählt. Das Paar, dessen Ehepartner ihre Rückkehr angekündigt haben, beschließt, gemeinsam runter zum Fluss zu gehen, um zu sehen, wie schön das Leben ist. Während der zweistündigen Aufführung brachte des öfteren ein heftiger Luftstoß das Zelt ins Wanken, und es regnete auch gelegentlich. Zum Schluss belohnte das Publikum das Theater-Team mit stehendem Applaus für die tolle Leistung trotz aller Widrigkeiten. An der kleinen Feier danach nahmen auch Mitglieder der Theatergruppe des Leeraner Zollhauses teil, die sich die gelungene Premiere nicht entgehen ließen. "Wir sind ein tolles Team", freuten sich Kirsten Herborg und Erich Redinius, der Vorsitzende von Rosenstraat 13. In dieses Lob schlossen sie auch Focko Janssen, der die Technik kurzfristig übernommen hatte, und "Puderkatze" Gabriele Jochens ein. Nun hoffen alle, dass das Wetter bei den Aufführungen an den beiden kommenden Wochenenden mitspielt. Erschöpft und erleichtert nach der gelungenen Premiere (v.l.): Peter Herborg, Lydia Schwitters, Jann Aden, Gabriele, Jochens, Kirsten Herborg, Focko Janssen und Heinz-Dieter Höpfner. 05.07.2021 Von Eva, Kurier Naturbühne für Open-Air-Theater gebaut Theaterwerkstatt Rosenstraat 13 führt ab dem 31. Juli "Runter zum Fluss" auf - Gartenstuhl- Tage Marienhafe/ert - Die Theaterwerkstatt Rosenstraat 13 machte jetzt aus der Not eine Tugend: Sie errichtete eine Naturbühne hinter der Holzhütte am Grünen Weg 31, damit die Komödie "Runter zum Fluss" von Frank Pinkus endlich aufgeführt werden kann. Am 31. Juli um 18 Uhr soll nun die Premiere stattfinden, die ursprünglich für den 17. April 2020 vorgesehen war. Corona hatte, wie berichtet, alle Theater-Pläne durchkreuzt. "Zwei Wochen vor der Premiere war Schluss", blickte der Vereinsvorsitzende Erich Redinius in einer Pressekonferenz zurück. Auch die Hoffnung auf eine Aufführung im Herbst zerschlug sich, und selbst der Versuch, das Stück mit der Kamera aufzunehmen, scheiterte wegen der Corona-Auflagen. "Es durften sich nur zwei Leute treffen", erzählt Jann Aden, der in dem Zwei-Personen-Stück zusammen mit Lydia Schwitters auf der Bühne steht. In diesem Jahr sieht es bislang nicht viel besser aus. Da in der kleinen Theaterwerkstatt bei Corona-Abstand nur wenige Zuschauer erlaubt sind, kam als Ausweg nur eine Außenbühne infrage. Der Verein holte Kostenvoranschläge ein und musste schon bald feststellen, dass eine herkömmliche Außenbühne angesichts der coronabedingt klammen Kassenlage nicht finanzierbar ist. "Jann hatte die glorreiche Idee mit der Naturbühne", lobt Redinius. Sie bestehe nur aus Sand und Kantsteinen und könne jederzeit wieder beseitigt werden. Das Material spendierten Vereinsmitglieder, sodass kein Pfennig aus der Vereinskasse bezahlt werden musste. Bei der Planung nutzte Jann Aden die Erfahrung von Verwandten, die im Straßenbau tätig sind: Das Fundament der sechs Meter langen und 3,20 Meter breiten Bühne wird von gelbem Füllsand sowie 42 L-Steinen gebildet und mit 80 Bordsteinen, die die Anlage umgeben, stabilisiert. Sie verhindern, dass der Füllsand zur Teichseite hin wegrutschen kann. Jann Aden und Heinz Höpfner, die sich vornehmlich als Bühnenbauer betätigten, unterstützt von Lydia Schwitters und der 2. Vorsitzenden Anika Camp, waren fast zwei Wochen lang unermüdlich tätig. Am 18. Juni beendete gegen 22 Uhr ein Gewitter die Arbeiten. Am Tag darauf ging es früh am Morgen weiter, doch hüpften inzwischen viele kleine Frösche auf dem Füllsand; sie wurden von Gesa Dirks in Sicherheit gebracht. Am 23. Juni trafen die L- Steine ein, aus denen Jann Aden zusammen mit mit Vater und Onkel in einer Familienaktion eine Art Swimmingpool formte. Statt Wasser schaufelte er zusammen mit Heinz Höpfner und weiteren Vereinsmitgliedern neun Kubikmeter Muttererde hinein. Weitere fünf Kubikmeter Erde bilden vorn und an den Seiten der Bühne einen Wall. Zum Schluss wurde Gras auf Wall und Bühne gesät. Ursula (Trudi Bühne) inspirierte dieses Engagement zu einem Gedicht, das neben Fotos vom Bühnenbau auf der Rosenstraat-Homepage zu sehen ist: " Ein dreifach Hoch den Bühnenbauern!!! Sie trotzten Sturm, Gewitterschauern, glühender Hitze, Sonnenbrand, bis endlich diese Bühne stand. Sie planten, rechneten, vermaßen, organisierten und vergaßen auch nicht die Dokumentation, wie bei WhatsApp zu sehen schon. Sie hoben aus, sie schleppten Steine bis Müdigkeit fuhr in die Beine. Sie füllten auf, sie säten Gras, und hatten nebenbei auch Spaß beim fröhlichen Zusammensein mit Speis und Trank noch obendrein. Als letzter Satz bleibt mir jetzt noch: dem Bühnenteam ein dreifach Hoch." Wie Redinius bei der Pressekonferenz mitteilte, fehlt noch die Dachkonstruktion. Sie soll mit Erlaubnis von Samtgemeindebürgermeister Gerhard Ihmels aus Kanthölzern der alten Störtebeker-Bühne gefertigt werden, über die vermutlich ein Segel gespannt wird. Weil das Geld für die Bestuhlung fehlt, lädt die Theaterwerkstatt nach Oldenburger Vorbild zu Klappstuhltagen ein: Die Theaterbesucher müssen ihre Sitzgelegenheiten selbst mitbringen. Obwohl auf der Wiese problemlos 150 bis 200 Menschen untergebracht werden könnten, wird die Zuschauerzahl laut Hygiene-Konzept vorerst auf 60 beschränkt. Zwei Stunden dauert das Stück voraussichtlich. In den beiden Pausen können sich die Zuschauer mit Bratwürsten und diversen Getränken stärken. "Wenn das angenommen wird, kann das für uns eine Zukunft haben", betont Redinius. Er hofft, dass dann alle Jahre im Sommer eine Art "Störtebeker im Taschenformat" stattfindet - mit Open-Air-Theater, Lesungen und Konzerten. Noch proben Jann Aden und Lydia Schwitters zusammen mit Kirsten Herborg, die für die Regie verantwortlich ist, in der Theaterwerkstatt. Für die Technik konnte Focko Janssen von den Freesenspöölers gewonnen werden. Nun hoffen alle, dass das Wetter mitspielt, sodass sich die Naturbühne in einen Campingplatz in Südfranktreich verwandelt, wo der ordnungsliebende Standesbeamte Karsten (gespielt von Jann Aden) und die temperamentvolle, chaotische Busfahrerin Anke (Lydia Schwitters), die beide soeben von ihren Ehepartnern verlassen wurden, aufeinander treffen. Premiere der Komödie ist am Sonnabend, 31. Juli, um 18 Uhr. Alle anderen Vorstellungen (Sonntag, 1. August, Sonnabend, 7. August, Sonntag, 8. August, sowie Sonnabend, 14. August, und Sonntag, 15. August) beginnen um 15 Uhr. Karten gibt es bei Optik Moltz in Marienhafe, bei Silke Dziergwa im Salon Jochens in Osterupgant sowie bei Erich Redinius unter 04934/499975. 05.07.2021 Es grünt am Grünen Weg in Marienhafe 26.06.2021 Die Freilichtbühne am Grünen Weg 31 Ein dreifach Hoch den Bühnenbauern!!! Sie trotzten Sturm, Gewitterschauern, glühender Hitze, Sonnenbrand, bis endlich diese Bühne stand. Sie planten, rechneten, vermaßen, organisierten und vergaßen auch nicht die Dokumentation, wie bei WhatsApp zu sehen schon. Sie hoben aus, sie schleppten Steine bis Müdigkeit fuhr in die Beine. Sie füllten auf, sie säten Gras, und hatten nebenbei auch Spaß beim fröhlichen Zusammensein mit Speis und Trank noch obendrein. Als letzter Satz bleibt mir jetzt noch: dem Bühnenteam ein dreifach Hoch! Ein großes Dankeschön mit kleinem Gedicht von Trudi Braune (unter tatkräftiger Mithilfe von Enkelin Amara auf dem Schoß) 12.06.2021 Gartentag am Grünen Weg Nach langer Pause wegen Corona haben sich Mitglieder der Theaterwerkstatt Rosenstraat 13 getroffen, um das Vereinsgrundstück am Grünen Weg in Marienhafe herzurichten. Die Darsteller hoffen schon bald wieder Theater spielen zu können - auf einer Freilichtbühne. Mit deren Aufbau sei am Sonntag begonnen worden. Der Vorteil des Auftritts unter freiem Himmel besteht darin, dass deutlich mehr Raum zur Verfügung steht. Es könnten mehr Zuschauer die Auftritte verfolgen, als das im Innenraum möglich ist. 03.04.2021 Online-Premiere von „DU!“ auf Youtube am Samstag, den 24.4.2021, um 19:00 Uhr 14.02.2021 von Jann Aden Es gibt Tage, an denen erstrahlt das Land in seinen prächtigsten Farben. Es gibt Tage, an denen wir uns wünschen, dass diese niemals enden. Es gibt Tage, an denen werden das Land und all seine Farben plötzlich von Schnee bedeckt. Es gibt Tage, an denen entfaltet die Sonne dann wieder seine volle Kraft und der Schnee erstrahlt in ihrem Angesicht heller als all das, was er zu verdecken vermag.
Der Erste Spatenstich am 13 Juni 2021
Rosenstraat Theaterwerkstatt
13