Theaterwerkstatt Rosenstraat 13 - Grüner Weg 31 - 26529 Marienhafe - Ostfriesland
2019
back to old but gold
Wir sind in Arbeit .. .. .. .. .. ..
Januar 2019 Nachbarn
In mehrfacher Hinsicht haben sich in diesem Trio Nachbarn gefunden.Als Insa Mc Lean vor einiger Zeit für ihr damaliges Folk Duo einen Begleitgitarristen suchte, kontaktierte sie übers Internet den Sänger und Gitarristen Gent Salverius, der ihr dann auch gleich antwortete. Im Laufe des Gesprächs stellte sich überraschenderweise heraus, dass beide per Luftlinie kaum 100 Meter auseinander wohnen. So kam ein Treffen schnell zustande und man fand letztlich auch musikalisch zusammen. So sind zwei Nachbarn in dieser Formation erklärt. Der dritte im Bunde, der Bassist Henk de Vries ist in zweierlei Hinsicht Nachbar. Zunächst kommt er aus unserem Nachbarland Holland, genauer gesagt aus Middelstum, das nahe bei Groningen liegt. Kennengelernt hat Insa McLean ihn allerdings in Dänemark, wo die beiden auf einem Musikercampingplatz langjährige Campingnachbarn sind. Dort hat auch die gemeinsame musikalische Zusammenarbeit begonnen, die nun hier im nachbarschaftlichen Trio fortgesetzt wird.Musikalisch haben alle drei sehr ähnliche Vorstellungen von dem, was sie machen möchten. Insa McLean kommt aus der Folkmusik im weitesten Sinne, spielt viel auf irischen sessions tin whistle und Akkordeon, schreibt aber seit Jahren schon eigene Lieder, sowohl in plattdeutscher als auch in hochdeutscher Sprache. In ihren Liedern ist sie dem Stil der Folkmusik treu geblieben. Gent Salverius kommt eher aus der amerikanischen Folk und Rockszene, hat jahrelang vorzugsweise songs im Stil von Neil Young gecovert und schreibt ebenfalls seit langem eigene Lieder, die in der Tradition des amerikanischen singer/songwriter Stil sind. Durch den Bassisten Henk de Vries, der sich sowohl in der einen als auch in der anderen Richtung musikalisch wohlfühlt, wird die Musik der beiden komplettiert und abgerundet.Gerade durch das Nebeneinander und die Vermischung der beiden unterschiedlichen Musikstile wird ein Konzertabend mit den Nachbarn für den Zuhörer zu einem besonderen Erlebnis, das gekonnte und unterhaltsame Abwechslung bietet. Gent Salverius: Gitarre, Gesang, Mundharmonika, schräge Gedanken Insa McLean: Gitarre, Gesang, Akkordeon, Fun Factory Henk de Vries:Kontrabass, Gesang Ruhepol
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Februar 2019 Van Veen
Mal humorvoll, mal ernsthaft, die Lieder der Plattrock-Band Van Veen haben eine große Bandbreite und beschäftigen sich oft mit den kleinen und großen Leidenschaften und Tragödien des Lebens. Auch der Bezug zu den norddeutschen Wurzeln kommt in dem Programm der Band nicht zu kurz. Mit Alfred Mindrup (Gesang), Wolfgang Frühling (Gitarre), Enno Finke (Bass & Saxophon) und Mark Thomas (Schlagzeug) besteht die Band aus vier Mitgliedern. Neben Rockmusik nimmt die Band gerne auch Stilelemente aus anderen Musik- Richtungen auf, um ihren ausschließlich eigenen Stücken die passende Form zu geben. Dabei sind die Stücke musikalisch durch Rhythmus- sowie Basslinien und eingängigen Gitarrenriffs geprägt. Einige Stücke werden durch Saxophon- Einlagen und kleine szenische Darbietungen verfeinert. Die Lieder sind hauptsächlich in plattdeutscher Sprache. Aber wie im ostfriesischen Alltag schleichen sich auch bei VAN VEEN hier und da hochdeutsche Texte ein. Die Musik von VAN VEEN ist aufgrund der eigenen Texte und Arrangements authentisch und unverwechselbar. Die Band präsentiert eine gute Mischung aus dynamisch expressiven und nachdenklichen Stücken und verdient, von einem breiteren Publikum entdeckt zu werden. Bandmitglieder Alfred Mindrup: Gesang Wolfgang Frühling: Gitarre Enno Finke: Bass & Saxophon Mark Thomas: Schlagzeug Weitere Informationen www.vanveenband.de www.facebook.com/VanVeenBand
März 2019 Clown Pavel
Pavel Buntspecht ist Norbert Stieglitz. In einem Alter, in dem andere eher an Rente und Ruhestand denken, hat er sein Talent als Clown entdeckt. Als „Spätberufener“ absolvierte er 2017 seine Ausbildung zum Clown und tritt nun mit seinem ersten abendfüllenden Soloprogramm auf. Dabei ist er kein typischer Clown. Keine bunte Perücke, keine grelle Schminke, keine aus Luftballons gebastelten Tierfiguren und vor allem: keine Späße auf Kosten anderer. „Die Zuschauer sollen über mich lachen, niemand wird vorgeführt oder lächerlich gemacht“. Das ist der Anspruch von Pavel Buntspecht. Es gibt keine „Schenkelklatscher“ oder Gags unterhalb der Gürtellinie. Und so ist es auch nicht verwunderlich, dass er sogar im Hospiz in Jever auftritt, wo er seit vielen Jahren auch als Ehrenamtlicher tätig ist. „Lachen und Weinen gehören zusammen, und die Tränen, die ich lache, weine ich nicht“, beschreibt er sein Engagement im Hospiz. In seinem Programm geht es in erster Linie um den Zauberkünstler „Magic Alfredo“, der eigentlich in der Theaterwerkstatt Rosenstraat 13 auftreten soll - eigentlich. Aber Magic Alfredo verspätet sich, die Bühne ist noch nicht vorbereitet und der Hausmeister ist auch noch nicht da. Die Ereignisse nehmen ihren Lauf und man darf sich nicht wundern, wenn auf der Bühne plötzlich Twist getanzt oder ein Fußballspiel Deutschland gegen Frankreich angepfiffen wird. Selbst der amerikanische Präsident Donald Trump spielt dabei eine kleine, unbedeutende Rolle. Wird es Magic Alfredo rechtzeitig schaffen? Was wird aus der Zauber-Show? Und wehe, wenn der Hausmeister kommt! Freuen Sie sich auf den Clown Pavel Buntspecht mit seinen magischen Momenten clownesker Unvollkommenheit und kleinen Zauberkunststückchen, die Sie SO vielleicht noch nicht gesehen haben.
Am vergangenen Samstag gastierte Clown Pavel in der Theaterwerkstatt Rosenstraat 13 in Marienhafe. Es war 19 Uhr, als Moderator Norbert Bierbaum "sichtlich enttäuscht und verlegen" den anwesenden Zuschauern mitteilen musste, dass der "angekündigte Zauberkünstler", Magic Alfredo, noch nicht eingetroffen sei. Er werde hoffentlich bald auftauchen, in der Zwischenzeit würde Hausmeister Pavel die Bühne herrichten und alles für den Auftritt des großen Magiers vorbereiten. Aber auch von Pavel gab es keine Spur. Er tauchte erst eine ganze Weile später auf und war sichtlich überrascht, die Theaterwerkstatt voller Menschen zu sehen. Er bestand darauf, dass die Vorstellung erst um acht beginnen sollte. Also richtete er sich zuerst einmal auf der Bühne bequem ein, holte Butterbrot, Teeflasche und "Blöd"-Zeitung heraus und machte "Pause". Nebenbei wies er in "typischer" Hausmeistermanier die Zuschauer zurecht und zur Ordnung. Anstatt sich um seine eigentlichen Aufgaben zu kümmern, lief er, vermeintlich angestachelt durch die Begeisterung seines Publikums, zu ganz großer Form auf: Er holte Zuschauer auf die Bühne um sie zu fotografieren. Anschließend öffnete er seine Kamera, um den Abgelichteten sogleich einen Abschnitt des gerade belichteten Filmstreifens zu überreichen. Oder er sorgte für Verblüffung, als er anderen Portraitierten die "echten", allerdings mit Clownsnasen versehenen Abbilder, präsentierte. Da offenbar noch Zeit bis zum Eintreffen von Magic Alfredo war, dachte er sich weitere Aktionen aus, um sich und dem Publikum die Zeit bis dahin zu vertreiben. Die Tücken seiner Utensilien und Pavels urkomische und überraschenden Lösungen für anfallende Probleme brachten Gelächter, Zwischenrufe und Szenenapplaus. Eine aus Zeitungspapier geformte Kugel war bald der Fußball eines Länderspiels zwischen Deutschland und Frankreich. Pavel spielte sowohl die Rolle des Reporters, die der johlenden Zuschauermenge, die des Schiedsrichters, die eines gefoulten Spielers und die des Übeltäters, der promt mit einer roten Karte bedacht wurde. Das führte zur Spontanheilung des Gefoulten und dessen ausufernde Schadenfreude. Während des Absingens der Nationalhymnen mussten sich die Zuschauer selbstverständlich von ihren Plätzen erheben. Für besondere Heiterkeit sorgte der Umstand, dass die französische Hymne sehr viel knapper ausfiel als die deutsche. Es gab außerdem eine Lektion im Twisttanz, zu der auch Zuschauer zum Mitmachen auf der Bühne gewonnen werden konnten. Auch sie erhielten reichlich Beifall für ihre Leistungen und zum Lohn und Dank von Pavel eine Tüte Gummibärchen. Vor der Pause musste Pavel dann allerdings doch noch einmal zur Ordnung gerufen und zur Arbeit angetrieben werden. Er hatte mit einem Konfettiregen und einer ausgedehnten Papierfliegerschlacht für so viel Unordnung gesorgt, dass eine Standpauke unvermeidbar schien. Die wiederum nutzte Pavel hinter dem Rücken des Moderators dazu, sich mit dem Publikum zu verbünden und die Aktionen weiter anzuheizen. Spürte er jedoch die Aufmerksamkeit "seines Chefs" auf sich gerichtet, lenkte er mit betonter Unschuldsmiene jeglichen Verdacht von sich ab. Im zweiten Teil des Abends probierte Hausmeister Pavel all die Requisiten von Magic Alfredo aus, die inzwischen eingetroffen waren und die er eigentlich für den Meister aufbauen sollte. Dessen Erscheinen hatte sich - wie inzwischen nicht anders erwartet - weiter verzögert. Die allesamt dilletantischen und allzu leicht durchschaubaren Zaubertricks des Hausmeisters erzeugten gerade wegen ihrer Unvollkommenheit und der zur Schau gestellten kindlichen Freude über jedes Gelingen und Mitleid erregende Verzagtheit nach jedem Fehlschlag große Heiterkeit oder Mitgefühl. Und jeder Lacher bestätigte dem sehr leicht beeinflussbaren Selbstbewusstsein des Clowns, dass er es doch eigentlich mit dem berühmten Magier Alfredo durchaus aufnehmen könne - dem er umso unfreundlicher gesonnen war, je mehr Ermahnungen er seinetwegen einstecken musste. So ging ein sehr unterhaltsamer Abend zu Ende. Am Schluss war kein Zuschauer enttäuscht, dass Magic Alfredo gar nicht mehr nicht erschienen war. Der begeisterte Applaus ging ganz allein an Clown Pavel, der eigentlich Norbert Stieglitz heißt und an diesem Abend zum allerersten Male in einem Soloprogramnm auf einer Bühne stand. Seine Ausbildung zum Clown machte er im Jahre 2017 in acht mehrtägigen Modulen in der evangelischen Akademie Heimvolkshochschule Rastede unter Anleitung der Theaterpädagogin und Dozentin Heike Scharf. Für sie war der Auftritt ihres ehemaligen Schülers ein sehr bewegendes und überraschendes Erlebnis, denn sie wurde zusammen mit ihrem Ehemann im Rahmen eines privaten Kultur-Blind-Dates, also ohne die geringste Ahnung, wohin sie mitgenommen wurde, Zeugin seines ersten abendfüllenden Bühnenprogramms. Begeisterung und Stolz standen ihr nach dem Auftritt ins Gesicht geschrieben. Und sie musste einige interessierte Nachfragen von Besucherinnen nach weiteren Lehrgängen mit dem Ausbildungsziel Clown beantworten. Unter den Gästen war auch Birgit Arends, die Redakteurin und Moderatorin der Musiksendung BOB in Radio Ostfriesland. Nach einem ausführlichen Gespräch mit Norbert Sieglitz stand fest, dass er einer ihrer nächsten Gäste in der Sendereihe sein wird. - Norbert Bierbaum
März 2019 Radio Ostfriesland „BoB“
Mai 2019 „Amanita“
Hier gibt es Ausschnitte aus der Sendung.
Fortsetzung folgt…
Juni 2019 Livemusik „Erdig“
Juli 2019 Ferien vor der Haustür
Theaterwerkstatt Rosenstraat 13 - Grüner Weg 31 - 26529 Marienhafe - Ostfriesland